Warum haben sich revolutionäre Matrosen in Patronengürtel gewickelt?

  • Jan 02, 2022
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Warum haben sich revolutionäre Matrosen in Patronengürtel gewickelt?

Eine der bekanntesten Massenfiguren der Revolution von 1917 ist ein Matrose, der mit einem Kreuz zu einem Kreuz mit Maschinengewehrgurten mit Patronen umgürtet ist. Es sieht natürlich schneidig aus, aber es bleibt unklar, warum die Matrosen das überhaupt getan haben. Wäre es nicht besser gewesen, Maxims Maschinengewehrgurte in speziellen Behältern mit Griff zu transportieren, die übrigens ab Werk an jeder Besatzung angebracht waren?

Die Maxime zu Beginn des 20. Jahrhunderts war viel schwerer als die Maxime des Zweiten Weltkriegs. | Foto: ribalych.ru.
Die Maxime zu Beginn des 20. Jahrhunderts war viel schwerer als die Maxime des Zweiten Weltkriegs. | Foto: ribalych.ru.
Die Maxime zu Beginn des 20. Jahrhunderts war viel schwerer als die Maxime des Zweiten Weltkriegs. | Foto: ribalych.ru.

"Warum tragen, wenn man tragen kann ..."

Das Maschinengewehr Maxim war bei weitem nicht das einzige, das im Ersten Weltkrieg verwendet wurde. Damals erschienen sogar die ersten leichten Maschinengewehre. Es war jedoch Maxim, der zu einem der beliebtesten wurde. Und mit ihm begegnete Russland seinem Zusammenbruch in Form des Untergangs des Reiches und dem anschließenden Aufstieg in Form des ersten sozialistischen Staates. Neben zahlreichen Vorteilen hatten die frühen Maxims auch Nachteile. Das Maschinengewehr war sehr schwer. Die Waffe selbst wog 27 kg, und zusammen mit der Maschine, Kanistern für Kühlung und Munition erhöhte sich die Masse der Berechnung auf 67 kg. All dies war so umständlich, dass das Maxim-Maschinengewehr in den kaiserlichen Dokumenten nach der Nomenklatur "Artilleriesystem" klassifiziert wurde.

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Das taten nur Seeleute. | Foto: simferopol.in.
Das taten nur Seeleute. | Foto: simferopol.in.

Jede Berechnung wurde von drei oder mehr Soldaten bedient (während des Bürgerkriegs erreichte die Berechnung oft bis zu 7 Personen). Das Maschinengewehr zu ziehen war nicht einfach. Noch schwieriger war es, Patronen überall mitzunehmen. Außerdem gingen sie in einer Kampfsituation regelmäßig verloren. Deshalb dachten die Soldaten und der Matrose schon vor der Revolution im Ersten Weltkrieg daran, sich in Patronengurte zu wickeln und gar keine Kisten mitzunehmen. Ein Satz Bänder konnte an alle Besatzungsmitglieder verteilt werden, was die Bedienung der Waffe stark vereinfachte und beschleunigte.

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Band ist besser als ein Bandelier. | Foto: ru.m.wikipedia.org.
Band ist besser als ein Bandelier. | Foto: ru.m.wikipedia.org.

Die Tradition des "Putzens" mit MG-Gürteln der Marine ist angekommen. Die ersten, die dies taten, waren die Marines, die zu dieser Zeit aus einfachen Matrosen ausgewählt und für Landungsoperationen verwendet wurden. Es war sehr unpraktisch, die Munitionskisten während der Landung zu ziehen. Dies taten sie jedoch nicht nur in Russland. Auch österreichische, deutsche und französische Soldaten hüllten sich im Ersten Weltkrieg häufig in Maschinengewehrgürtel.

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Mosinka und Maxim haben eine Patrone. | Foto: guns.allzip.org.
Mosinka und Maxim haben eine Patrone. | Foto: guns.allzip.org.

Schließlich gab es noch einen wichtigen Punkt in Bezug auf die russische und dann die rot-weiße Armee. Das wichtigste Maschinengewehr in den Weiten seiner Heimat war Maxim, der 7,62 × 54 mm R verwendete. Und das Hauptgewehr war das "Three-Line" (was für eine Überraschung!) Mit der gleichen Patrone - 7,62 × 54 mm R. Es war nicht so einfach, einen zusätzlichen Patronengurt für Munition zu bekommen, und vor allem war es ehrlich gesagt unbequem, zwei oder drei Gewehrpatronengurte zu tragen. Eine andere Sache ist es, wenn man sich kreuzweise mit Maschinengewehrgurten umwickelt und diese als improvisiertes Bandelier verwendet. Wenn die MG-Besatzung zudem dringend die bereits ausgerüsteten Gurte im Kontingent benötigte, konnten die Schützen den Patronenhunger der Besatzung schnell auf Kosten der eigenen Munition stillen.

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Eine Quelle:
https://novate.ru/blogs/220821/60260/

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